Der Berliner Senat und die Brandenburger Landesregierung haben beschlossen, dass die Kindertagestätten in beiden Bundesländern weiterhin nicht in den Regelbetrieb übergehen können. Dies gilt auch für die Einrichtungen des VEKS. Die Notbetreuung findet aber weiter statt und wurde ausgeweitet. Wegen der anhaltenden Ausnahmesituation, gilt dabei jedoch weiterhin der Vorrang der häuslichen Betreuung.
 
Wir hoffen auf Verständnis und wünschen allen Mitarbeiter*innen, Kindern und ihren Familien alles Gute, Zuversicht und Gottes Segen.
 

Liebe Mitarbeiter*innen,

wir möchten Euch für Euren Einsatz in der pädagogischen Arbeit, als Kitaleitungen, im Wirtschafts- und Küchenbereich und im Hausmeisterdienst danken. Es sind verrückte Zeiten, in denen die Welt Kopf steht. Trotzdem sehen wir die Motivation, den Einsatz und die Kreativität bei der Arbeit in den Einrichtungen und auch von zu Hause. Es gibt unglaublich viele gute Ideen in den Kitas beim Umgang mit dieser außergewöhnlichen Situation. Wir wissen auch, dass gerade die Arbeit vor Ort, in diesen Zeiten, eine besondere Herausforderung darstellt, die den einzelnen sowohl Ruhe und Besonnenheit  als auch Mut abverlangt.

Vielen Dank, dass Sie/Ihr das alles mitbringt! Danke für den Einsatz! Wir wünschen allen für die nächste Zeit Zuversicht, Gesundheit und Gottes Segen!


Liebe Mitarbeitende der Kitas,

ich grüße euch in diesen ungewöhnlichen Zeiten und wünsche frohe und gesegnete Ostern.

Vieles ist in diesen Tagen anders als wir es gewohnt sind. Unser Leben ist kräftig durcheinander gerüttelt. Manches ist ungewiss und doch klingt in diese Ungewissheit die österliche Melodie von der Liebe Gottes, die den Tod überwunden hat. Sie bricht hervor wie die Blüten an den Bäumen.

Ich kann mich in diesem Jahr besonders in die Situation der Frauen am Ostermorgen versetzen. Im Evangelium wird erzählt, dass sie sich früh am Morgen auf den Weg zum Grab machten. Sie hatten manche Hoffnung begraben müssen. Der Tod Jesu hatte sie erschüttert. Er lastete wie ein schwerer Stein auf ihren Herzen und versperrte ihnen die Sicht. Sie wollten dem Toten einen letzten Liebesdienst erweisen. Die Zukunft war ungewiss und bange Fragen und trübe Gedanken begleiteten sie. Der Leichnam im Grab, ein paar Blumen und ein paar frische Kräuter, die den Leichengeruch für eine Weile vertreiben sollen. Zeichen einer vergänglichen Welt. Mehr konnten sie nicht tun. Aber dann die überraschende Wende. Der Stein ist weg. Ein Engel sitzt da und spricht die Frauen an: „Ihr sucht Jesus von Nazareth. Er ist nicht hier. Er ist auferstanden. Gott hat ihn auferweckt.“ Hoffnung keimt auf. Der Tod behält nicht das letzte Wort. Der Stein versperrt nicht mehr den Blick. Man kann die Überraschung, die sich hier anbahnt, nicht genug betonen. Während die Frauen noch mit tränenerstickter Stimme überlegen, wo sie ihre Blumen hinlegen sollen und wie sie den schweren Rollstein vom Grab weg bekommen, ist der entscheidende Schritt getan. Gott ist erfahrbar im Leben. Der Engel sagt: „Sucht ihn doch nicht bei den Toten, sucht ihn mitten im Leben!“ Den Frauen fiel ein Stein vom Herzen. Der Stein war weggerollt – und das Grab leer. So erzählt es das Evangelium und so wird der weggerollte Stein zum Symbol der Botschaft, dass Gott – dass die Liebe stärker ist als der Tod.

Wir können in diesem Jahr nicht miteinander Gottesdienst feiern, aber wir können die Osterbotschaft in die Welt tragen – sozusagen mitten ins Leben bringen. Deshalb beteiligen sich Gemeinden im Kirchenkreis an der Aktion „Ostersteine“ der Nordkirche. Wir bemalen Steine mit Hoffnungssymbolen und verteilen sie in der Umgebung unserer Kirchen und an den Orten, an denen wir leben. So kann die Osterbotschaft in die Welt getragen werden. Wer mag kann sie behalten oder nach ein paar Tagen wieder aussetzten, damit sich auch andere daran erfreuen. Vielleicht haben auch sie/ihr Lust, einen solchen Stein zu bemalen und zu verschenken. Ich freue mich auf die Zeit, wenn wir wieder beieinander sein werden und miteinander Kita leben können. Bis dahin bleibt behütet und bis wir uns wiedersehen, halte Gott euch fest in seiner Hand.

Eure Kitapfarrerin

Julia Guth

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Liebe Kinder und Eltern zuhause,
sowie Kinder und Erzieher in der Notbetreuung,

jetzt sind die Kitas seit zwei Wochen geschlossen bzw. fast geschlossen. Um mit Euch in Kontakt zu bleiben und die viele Zeit, die wir nun alle haben, zu nutzen, haben wir uns ein kleines kreatives Projekt als gegenseitige Anregung und freiwillige Hausaufgabe für Euch Kinder überlegt, zum Thema:

„Was ich zur Zeit alles mache und spiele!“

  1. Was spielt Ihr gerade zuhause oder in der Notbetreuung oder was würdet Ihr am liebsten spielen? Womit beschäftigt Ihr Euch?
  2. Ihr könnt Eurer Lieblingsspiel, z.B. die Lieblingspuppe heraussuchen oder Burgen, Häuser und Fahrzeuge mit Bauklötzern und Lego aufbauen.
  3. Wer Lust zum Malen hat, kann auch das Lieblingsspiel oder Lieblingsspielzeug aufmalen. Ihr könnt mit Filz-, Buntstifte oder Wasserfarben malen. Dabei dürfen gerne auch „Krickel-Krakel“ und Farbspiele herauskommen.
  4. Fotografiert die Gegenstände, Spielzeuge und Ergebnisse und schickt uns ein oder zwei Fotos davon, wir würden diese dann gerne mit Eurem Einverständnis auf unserer Webseite zeigen.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen bitten wir ausschließlich um Fotos von Gegenständen, Spielzeugen und gemalten Bildern. Bitte sendet uns keine Fotos zu, auf denen Eure Kinder abgebildet sind.

Die Bilder können gesendet werden, an:
– per Mail an Patrick Paul p.paul@veks.de

– oder auch per Post an VEKS
S. Henrichs
Rübelandstraße. 9
12053 Berlin

„Hotline Familie“ – Die Familienbildung im Ev. Kirchenkreis Neukölln startet am 1. April ein neues Beratungs-Telefon
 
Die Familienbildung im Ev. Kirchenkreis Neukölln startet am 1. April eine Hotline für Familien. Unter der Nummer 015678 / 57 92 82 können Familien sich hier werktags in der Zeit von 9 bis 15 Uhr telefonisch in Erziehungsfragen und Problemsituationen beraten lassen.
„Wir wissen natürlich, dass die aktuelle Situation besonders für viele Familien eine große Herausforderung ist“, sagt Susanne Berstorff, Beauftragte für Familienbildung und Familienzentren im Ev. Kirchenkreis Neukölln. „Die Kinder brauchen ihre Eltern in dieser Krise ganz besonders, suchen Kontakt und wollen Beschäftigung. Die Eltern stehen unter dem Druck Homeoffice, Homeschooling, Kinderbetreuung und Haushalt unter einen Hut zu bekommen. Das kann für alle zu großen Belastungen führen.“.
 
Mit der Telefon-Hotline wollen Susanne Berstorff und ihr Team ausgebildeter pädagogischer Fachkräfte den Familien gerade auch in dieser Situation zur Seite stehen. „Wir haben ein offenes Ohr für alle Erziehungsfragen, geben Ratschläge und Anregungen oder sind einfach Gesprächspartner, wenn niemand sonst zuhört“, sagt Susanne Berstorff. „Die Beratung, die wir sonst in unseren Familienzentren anbieten, können wir so weiter ermöglichen“.
 
Die Fachkräfte haben in der Begleitung von Familien mit jüngeren Kindern  langjährige Erfahrung. Mit der Telefon-Hotline richten sie sich an alle Familien mit ihren Fragen und Gesprächsbedarf. „Auch in Krisensituationen können wir beraten und den Kontakt zu weiterführenden Hilfsangeboten herstellen. Eng vernetzt mit den Kitas und der insofern erfahrenen Fachkraft des Kirchenkreises möchten wir die Familien so begleiten und stärken.“
 
„Hotline Familie“
Tel. 015678 / 57 92 82

erreichbar werktags von 9 bis 15 Uhr

Weitere Infos zum Thema Familie:
www.neukoelln-evangelisch.de/familie